4 Dinge die ich jeden Abend mache

  1. Handy weg

Leider glauben mir die Meisten nicht, wenn ich ihnen aufzeige, wie viel Zeit wir doch an unserem Handy verbringen. Wertvolle Zeit in unserem Leben „verschwenden“ wir im Internet. Ich muss dazu sagen, dass auch ich es viel nutze, schließlich arbeiten wir auch mit unserem Handy (Instagram, Vorher – nachher Bilder, etc.) Das Handy und das damit verbundene Internet hat natürlich nicht nur schlechte Seiten!

Als ob wir uns nicht schon genug kritisieren, vergleichen und ablenken würden, tragen wir unser Handy aber den ganzen Tag über mit uns herum. Bis zu dem Moment, in dem wir die Augen schließen um zu schlafen.

Wir benutzen es jedoch kaum noch für eine wirklich notwendige Sache. Es dient lediglich der Überbrückung von Moment zu Moment. Aber ich möchte jetzt gar nicht länger auf diesem Thema rumhacken, denn das Thema ist eigentlich ein anderes: Zeit für sich.

Handyauszeit!

Es ist enorm wichtig, dass wir uns eine gewisse Zeit am Tag, sei es morgens vor dem Aufstehen und abends vor dem Schlafen, eine Handyauszeit nehmen. Dass wir in diesem Moment nur uns wahrnehmen und einmal ganz tief in uns reinfühlen. Sowohl körperlich als auch geistig.

Neben all den Dingen, die wir täglich erreichen wollen, den Beziehungsproblemen und Freundschaften sind wir nämlich auch einfach nur Lebewesen. Ein Lebewesen, das Platz und Zeit braucht um da anzukommen, wo man gerade ist.

Ein guter Anfang ist es auf jeden Fall ab einer bestimmten Uhrzeit das Handy in eine Schublade zu legen, ein Wecker zu kaufen und das Handy nicht mit ins Bett zunehmen. Es entspannt unheimlich nicht immer auf Abruf zu sein, nicht immer erreichbar zu sein. Aber vor allem, wird man nicht mit jeder Pop-up Benachrichtigung aus den Gedanken oder dem Schlaf gerissen.

 

  1. Meditation for dummies

Ich persönlich wünsche mir irgendwann meditieren zu können. Leider bin ich noch nicht bereit dafür, das zu lernen. Einfach, weil es eine gewisse Reife und Erfahrung erfordert, die ich meiner Meinung noch nicht vollkommen erreicht habe.

Aber die Meditation ist eigentlich ein guter Weg um sich selbst und die Umgebung einfacher wahrzunehmen. Die Gedanken einfach nur im Kopf weiterziehen zu lassen, ohne an ihnen festzuhalten und sich seines Körpers, seines Geistes und seines Lebens bewusst zu werden.

How to?

Sich ins Bett zu legen und direkt etwas zu lesen – bis man einschläft. Oder einfach das Licht ausmachen und direkt schlafen zu gehen. Unsere Gedanken vor dem Einschlafen werden durch das Buch beeinflusst, das wir davor gelesen haben. Oder wir gehen vor dem Schlafen noch einmal durch, was wir den Tag erlebt haben. Einfach, um alles einmal zu verinnerlichen.

 

Aus diesem Grund lege ich mich oft abends in mein Bett, alleine, und beschäftige mich mal nur mit mir selbst. Ich mache die Lampe auf meinem Nachtisch an, manchmal auch eine Kerze, um es mir so gemütlich wie möglich zu machen. Mein Blick schweift durch mein Schlafzimmer und ich lasse los. Ich lasse meine Gedanken kreisen, ich lasse sie los. Alles darf in diesem Moment hochkommen, denn das ist ein Moment nur für mich. Ich fühle in diesem Moment in mich rein, fühle meinen Atem, meinen Körper. Ich versuche so gut es geht den Gedankenfluss weiterziehen zu lassen und schwebe ein wenig in Gedanken.

Wie schwerelos …

Zu einer unbestimmten Zeit, ohne Ziel. Ohne Eile, ohne nichts – einfach nur schauen und atmen. Ich mache es so lange, wie es mir guttut und wie ich bei mir bin. Manchmal brauche ich nicht lange, manchmal geht das Stunden. Ich möchte einfach ankommen, ankommen in diesem Moment.

Das ist etwas, an dem man arbeiten muss! Und für das man bereit sein muss es zuzulassen. Mit ein bisschen Zeit, Übung und Geduld gelingt es oft immer schneller und immer einfacher. Außerdem bleibt man irgendwann auch immer länger in diesem unglaublichen Moment des inneren Friedens und Zufriedenheit.

 

  1. Heute war besonders schön!

Wir schlafen nicht gut, das ist übrigens bewiesen, wenn wir davor negative und oder beängstigende Gedanken haben. Wir sollten auch in den letzten 10 Minuten vor dem Einschlafen nicht noch anfangen alles und jeden zu kritisieren – ja, uns selbst auch nicht! Auch Veränderungen können auf den nächsten Tag warten. Selbst, wenn wir anfangen die Produktivität oder sonst etwas in Frage zu stellen wirkt sich das negativ auf unseren Schlaf aus!

Positive Reflexion des Tages

Aus diesem Grund versuche ich die Abende, kurz bevor ich einschlafe, mit etwas Schönem zu beenden. Ich frage mich selbst, was ich an diesem Tag besonders schön fand. Welche Situation mir Freude gebracht hat. Über was ich heute besonders gelacht habe und rufe das noch einmal in mir auf. Ich erinnere mich an die Menschen, denen ich heute begegnet bin und welche positiven Gefühle sie in mir geweckt haben. Ich versuche, mich in diesen positiven Gedanken zu verlieren und eine positive Kettenreaktion in meinem Kopf auszulösen. Außerdem achte ich stetig darauf, dass ich nicht in negative Gedanken abrutsche!

 

  1. Danke!

Den ganzen Tag arbeite ich und versuche mich zu verbessern. Ich mache Sport, gehe aus und mein Körper macht all die Dinge Tag täglich mit. Wir bedanken uns bei anderen Menschen, wenn sie treu und zuverlässig sind und lieben unsere Mitmenschen, wenn sie für uns da sind. In einem Buch von Louis L Hay geht es um Selbstliebe und etwas ganz Besonderes, das mich sehr gerührt hat, war als sie aufgefordert hat unserem Körper und jeder einzelnen Stelle zu danken! Danke, dass du da bist – egal wie perfekt oder unperfekt er ist. Er ist da, er geht jeden Tag mit mir durch mein Leben, macht alles mit, wenn ich ihn liebevoll behandle und passt sich jeder Lebenssituation perfekt an. Er regeneriert, heilt und arbeitet den ganzen Tag – 365 Tage im Jahr – nur für mich, damit ich durchs Leben laufen kann und all die Dinge tun kann, die ich möchte.

Oberkörper

Ich persönlich danke ganz besonders meinen Händen, denn die erlauben mir einen so schönen Beruf auszuüben, tolle Dinge zu gestalten und setzten alles perfekt um, was ich mir in den Kopf setze. Natürlich ist das auch mit sehr viel Übung verbunden, aber letztendlich kann ich es nur tun, weil ich zwei gesunde und funktionierende Hände habe.

Unterkörper

Außerdem danke ich meinen Beinen und meinen Füßen, da sie mich jeden Tag durch mein Leben tragen. Sie sind bei mir und machen jegliche Phase meines Lebens mit durch, sei es die Phase, in der ich super viel Sport mache oder die, in der ich nur noch die Füße hochlege abends auf der Couch.

Umfeld und Umgebung

Außerdem danke ich regelmäßig auch dem, was die Natur uns zur Verfügung stellt. Was mit neuster Technik alles möglich ist. Sei es täglich warmes, fließendes Wasser oder ein Dach über dem Kopf. Seien es tolle Freunde, die immer für einen da sind. Oder doch einfach nur meine Couch und der Serie die ich gerade gucke.

Man kann für alles dankbar sein, was man sehen, hören, riechen oder fühlen kann.

Selbstverständlichkeit

Irgendwann in unserem Leben haben wir damit angefangen, alles als selbstverständlich zu sehen. Wir haben aufgehört zu sehen, was für ein einzigartiges Wunder unser Körper doch eigentlich ist. Wir sind geblendet von Idealen und Dingen, die wir nicht sind und niemals sein werden. Ich kenne kaum eine Frau, die zufrieden ist mit ihrem Körper, es gibt doch schließlich immer etwas zu bemängeln, oder? Wer kennt es nicht … Dagegen können und müssen wir uns wehren, denn das macht uns nicht glücklich. Wir können unserem Körper dankbar sein für alles was er täglich für uns tut. Das machen wir am einfachsten, in dem wir uns ganz bewusst machen, dass wir jedem einzelnen Körperteil dankbar sind.

Fazit …

Für viele von euch wird das vielleicht schwer sein, sich da hinein zu versetzen. Doch tut mir den Gefallen und versucht es zumindest. Ihr werdet sehr schnell merken, dass es euch besser gehen wird. Ihr werdet nicht mehr so gestresst sein, eure Schlafqualität wird zunehmen. Das verspreche ich euch.

Was haltet ihr von solchen Blogposts? Schreibt es mir in die Kommentare!

Kussi Isa

 

 

Katrin

 

 

Warenkorb
There are no products in the cart!
Subtotal
0,00
Total
0,00
Continue Shopping
0