Wettlauf gegen uns selbst, zu uns selbst – Teil 3

50 shades of human being

Mein Text „ich will laut und leise sein“ war für mich der erste Schritt mir einzugestehen, dass ich facettenreich bin, dass mir verschiedene Menschen auf verschiedenen Ebenen begegnen und, dass es unmöglich ist, mich allgemein zu beschreiben.

Denn jeder Mensch und jede Situation berührt mich anders, beeinflusst mich anders.

Sympathie

Du kennst das doch bestimmt: Es gibt Menschen, die kannst du einfach nicht abhaben, aber deine Schwester/ Freundin/ Mutter liebt diese Person. Ich kenne auch viele Frauen, die keiner so wirklich mag oder die auf andere Menschen unfassbar unsympathisch wirken, die ich aber gernhabe. Dann sage ich immer – „man muss nur wissen wie man sie nimmt.“

Einsicht

Umso mehr wir uns dieser Einsicht hingeben, umso mehr werden wir uns selbst einen Schritt näherkommen.

Desto mehr werden wir lernen, dass wir aus bestimmten Gründen handeln, wie wir eben handeln. Dass wir immer etwas Neues an und in uns entdecken, das wir vorher nicht kannten.

Selbstreflexion

Was übrigens auch der Grund ist, wieso es so gut und so wichtig ist mit Menschen in seinem Umfeld ab und zu zu diskutieren und zu streiten. Nicht, weil wir dann unseren ganzen Zorn auslassen können sondern, weil wir anhand von unseren Reaktionen herausfinden können, was da in uns gerade ausgelöst wurde, wo kommt das jetzt her? „Welche Seite in mir ist noch unentdeckt?“ Vor allem bei Menschen, die wir lieben. Und ich rede von wahrer Liebe, Liebe gegen die man sich egal ob positiv oder negativ nicht wehren kann. Wir begegnen uns mit jedem Gespräch und mit jedem Streit immer wieder uns selbst. Unseren Schwächen, sowie auch unseren Stärken.

Conclusion

Klappt etwas seit Neusten total gut – Super ich habe aus der vergangenen Zeit gelernt, wie ich in dieser Situation mit mir und mit der anderen Person umgehen muss. Scheitere ich aber, habe ich noch nicht genau verstanden, was ich über mich lernen muss und was ich tun muss, um eine neue Ebene zu erreichen. Oder steckt da noch irgendetwas in mir, das ich verstehen muss, um dann meinen Mitmenschen mitteilen zu können wieso oder was anders laufen muss?

Das Geschenk des Lebens ist…

Zeit.

Ich weiß Zeit ist relativ und wer weiß schon was morgen ist. Aber so zu leben macht den jetzigen Moment nicht sinnvoller und auch uns nicht verständnisvoller. Was ich aber meine ist, dass es keine Regeln in der Zeit gibt. Die Regeln stellen wir und wir entscheiden, wann eine Ausnahme gemacht wird.

Wir dürfen uns all die Zeit nehmen uns selbst näherzukommen und uns selbst Verständnis zu schenken.

Wir können die Zeit hier auf dieser Welt nutzen, um mit uns zusammen unsere Ziele zu erreichen und unsere tiefsten Wünsche zu verwirklichen. Nicht umsonst sagt man, man kann nichts mit ins Grab nehmen. Aber wir können lernen alles was wir haben dafür zu nutzen uns die Zeit hier auf der Welt so schön wie möglich zu gestalten. Fern ab von Schein und Stärke.

Softness

Viele glauben auch immer, dass sobald man weich wird alles stehen bleib. Es ist sogar ganz im Gegenteil: das Leben wird sinnvoller und tiefgründiger. Das ist nur ein Glaubenssatz, der uns daran hindert in irgendeiner Zeit glücklich zu sein, weder wenn das Leben schnell und schmerzlos ist, als auch wenn es langsam aber bedacht abläuft.

Es gibt kein richtig und kein Falsch, es gibt nur glücklich oder nicht. Und immer dann, wenn wir es nicht sind, können wir es nutzen, umwandeln oder sinnlos vor uns hinleben.

Selbst wenn dich jemand seelisch verletzt, kann man nur mit dem Finger auf ihn zeigen oder man fragt sich was man aus der Situation mitnehmen kann.

think about it

Der Vapiano Slogan ist für mich auch ein sehr prägender Spruch

„Chi va piano va sank e lontano“ – „Wer langsam geht geht ganz und weit.“

 

… Fortsetzung folgt …