Wettlauf gegen uns selbst, zu uns selbst – Hilfe, Teil 5

Was wir alleine nicht schaffen…

Regel Nummer eins in meinem Leben ist: ich versuche es selbst! Ich kaufe mir Bücher oder höre mir Podcast an, solange bis ich mir eingestehen muss, dass ich nicht weiterkomme. Erst dann lasse ich mir helfen.

Anlauf

Ich möchte jedem da draußen klar machen, wie wichtig es ist sich helfen zu lassen. Wie wichtig es ist, über all diese Dinge zu reden oder zu schreiben. Ich möchte deutlich machen, wie wichtig es ist uns und anderen Menschen das Gefühl zu geben, dass wir alle doch irgendwie gleich sind. Dass nach jedem Tief ganz sicher ein Hoch kommt, wenn wir das Tief nur als Anlauf nutzen.

Einfluss

Ich möchte, dass uns allen bewusst wird, wie sehr wir uns gegenseitig brauchen und stärken. Wie viel Liebe wir uns schenken können. Dass wir nicht alleine auf der Welt sind. Und, dass wir irgendwie doch alle aus dem gleichen Holz geschnitzt sind. Wir sind nicht dazu bestimmt, auf alles was wir tun einen Einfluss zu haben. Wir sind keine Basis, die uns von Geburt an geschenkt wurde und wir haben keine Chance diese Basis zu ändern. Doch können wir einen gewissen Einfluss darauf haben, wer oder was wir irgendwann sein werden.

Es liegt alles in uns drin – alles, das was wir brauchen. Wir brauchen uns, wir brauchen alle Nähe, Liebe, Zuneigung und Anerkennung. Und das können wir uns alle gegenseitig geben.

Hilfe

Ich möchte vor allem die Menschen, die sich mit diesem Text identifizieren können klar machen, wie wichtig es ist sich helfen zu lassen. Hilfe zuzulassen ist so unendlich wichtig. Verständnis ist das, was uns am Leben hält. Missachtung, Ignoranz oder Unterdrückung zerstören uns! Es gibt so viele Möglichkeiten sich mitzuteilen, zu reden. Es gibt Selbsthilfegruppen die anonym sind, wo sich Menschen – anders als auf der Straße, im Geschäft oder vielleicht sogar in der Familie – öffnen. Das ist eine Runde, in der sich alle Menschen auf einer Ebene begegnen, alle auf der Suche nach Menschen, denen es genauso geht und die niemanden zum Reden haben.

„Emotionale Anonyme“ heißen die Gruppen.

Suche

Wir sind immer auf der Suche nach etwas, das uns raus- und oder weiterhilft.

Wir dürfen niemals stehen bleiben, wir dürfen uns niemals ergeben, wir dürfen niemals dieses Geschenk des Lebens vergeuden. Es ist unsere Aufgabe achtsam mit uns und auch mit den Menschen um uns herum umzugehen. Es ist unser Geburtsrecht glücklich zu sein und aber es ist auch ok, dass Glück für jeden etwas anderes bedeutet.

Achtsamkeit

Wir müssen nicht immer und jedem helfen, es reicht schon, wenn wir die Menschen in unsere Umgebung achten. Wenn wir ihnen die Möglichkeit geben bei Bedarf ein verständnisvolles, offenes Ohr zu haben, die uns am nächsten stehen.

Wir müssen uns gegenseitig stützen und uns immer wieder klar machen WIE SCHÖN DAS LEBEN IST UND WIE WERTVOLL DIE ZEIT ZUSAMMEN HIER AUF DIESER WELT IST.

Unterstützung

Ich musste auch lernen, dass nicht jeder das Bedürfnis danach hat, weiterzukommen, sich zu entwickeln und ganz und gar nicht meiner Sichtweise zustimmt. Auch das war eine sehr harte Erfahrung, aber ich habe gelernt, dass das ok ist und, dass ich diese Menschen gar nicht in meinem Leben möchte. Ich möchte Menschen in meinem Leben, mit denen ich laut lachen und schmerzhaft weinen kann. Für diese Menschen will ich da sein und diese Menschen werden es auch immer für mich sein.

Die anderen, die die meine Sichtweise und Lebenseinstellung nicht befürworten oder unterstützen sind einzig und allein Energiesauger – für mich, vielleicht nicht für andere …

… der letzte Teil folgt …

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