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Trocken, strohig und  fransig … Wenn wir es nicht sorgfältig pflegen, sieht sieht es auch ganz schnell so aus! Wir verraten euch die wichtigsten DO and Dont´s für gesundes Haar.

Gesundes Haar ist einer der wichtigsten Punkte in Sache Schönheit. Wir tun oft sehr schädliche Dinge, ohne es zu wissen. Damit das in Zukunft nicht mehr passiert, hier eine kleine Aufklärung über all die Dinge, die ihr lieber nicht tun solltet:

Ausgelaugte Haare

Ja ich weiß, es geht schneller, aber die Haare werden spiegelglatt. Ihr solltet das lieber nicht tun oder besser gesagt, macht das auf gar keinen Fall! Glättet eure Haare niemals im nassen oder feuchten Zustand. So werdet ihr nie gesundes Haar haben. Ich weiß nicht, ob viele von euch wissen, dass es bereits schlechter ist Haare mit warmen Wasser zu waschen, als mit kaltem Wasser. Ganz einfach aus dem Grund, dass eure Haare mit warmen Wasser auslaugen. Ihr kennt das klassische Beispiel von eurer Haut. Duschen wir uns mit heißem Wasser neigt unsere Haut dazu auszutrocknen. Würden wir sie dann zu stark mit einem Handtuch trocknen, würde diese einreißen.

Wie style ich meine Haare richtig?

Nun wird ein Glätteisen teilweise 200 Grad heiß, was nichts anderes bedeutet, als die komplette Feuchtigkeit eurer Haare zum Kochen zu bringen. Die komplette Struktur der Haare, die Fasern und die Schuppenschicht wird durch das kochende Wasser verbrannt. Euer vielleicht noch gesundes Haar geht kaputt. Föhnt eure Haare komplett trocken, wartet wenn möglich sogar 10 bis 15 Minuten ab, bis die letzte Feuchtigkeit verdunstet ist. Nutzt direkt im Anschluss ein Hitzeschutz, um einen feinen Schutzfilter über eure Haare zu legen, damit die Wärme des Föhns oder Styling-Tools nicht bis ins Innere der Haare eindringen kann. Somit erster und wichtigster Punkt für gesundes Haar: Trocknet eure Haare richtig vor dem Styling!

Wuschelkopf

Der Messi-Dutt oder Struwwelzopf sind heute hochmodern und sehr beliebt. Deshalb mögen es die Meisten, sich morgens die Haare nach dem Aufstehen einfach nur mit den Händen durchzuwuscheln und direkt einen Dutt zu wickeln. Denkt an euer gesundes Haar: Vergesst das Kämmen vorher nicht! Die Haare sind komplett verknotet. Je kleiner eure Knoten sind, desto weniger müsst ihr sie kämmen, um diese zu entfernen. Das ist deshalb viel schonender, weil verknotetes Haar immer viel stärker dazu neigt, sich umso mehr zu verknoten oder gar zu verfilzen. Versucht es euch zu ersparen, Haare aus dem Hinterkopf rauszureißen, wenn ihr das durch regelmäßiges Kämmen verhindern könnt. Ich muss zugeben, dass mir mein Herz blutet, wenn ich Kunden dabei zu sehe, wie sie sich ihren verfilzten Hinterkopf, der sich bereits stark mit dem Haargummi verfangen hat, auseinander ziehen und beim Kämmen ganze Haarwollknollen rausgezogen werden.

AUTSCH, so wird das nichts mit gesundem Haar

Ich weiß für uns Frauen gibt es zwar keine Grenze mit den Schmerzen, solange etwas gut aussieht, aber das Rausreißen dieser verfilzten Haare ist extrem strapazierend, vielmehr als wir denken. Es gibt viele Frauen die wirklich unter Haarbruch am Wirbel, den Konturen und am Nacken leiden. An diesen Stellen föhnen und glätten wir eh schon viel mehr und fassen uns auch noch ständig in die Haare. Aus diesem Grund, seid doch einfach etwas liebevoller. Auch an den feinen Stellen wie Nacken und Konturen ist es wichtig zu wissen, dass Haare von Natur aus schon fein und labil sind. Allein durch das Liegen auf dem Kissen und die dauerhaften Reibungen an Schals, Pullover und Jacken. Viele Kunden behaupten, ihre Haare würden dort nicht wachsen. Das ist falsch, eure Haare wachsen überall gleich.

Wie oft Haare waschen, um gesundes Haar zu erlangen?

Ich kann nicht oft darüber predigen, dass dauerndes Waschen für die Haare einfach eine Strapaze ist. Haare gehören immer nur dann gewaschen, wenn sie fettig oder „dreckig“ sind. Nach einem Tag kann ich euch versichern, dass eure Haare noch sauber sind. Klar, wer unter fettigen Ansätzen „noch leidet“, sollte sich eine gute Zwischenlösung überlegen, mit der man es schaffen kann immer ein bis zwei Tage zu überbrücken.

Alternativen zum Waschen

Es gibt Trockenshampoos oder Ansatzpuder, die euren Talg an der Kopfhaut absorbieren. Es kann Wunder wirken, wenn ihr euch zwischenzeitlich mal professionell oder von einer talentierten Freundin die Haare gut und fest flechten lasst. In diesem Zeitraum braucht ihr eure Haare dann weder zu waschen, noch zu kämmen und seht trotzdem ordentlich und gepflegt aus. Auch das Rumspielen mit den Haaren verlagert nur den Fettfilm von den Händen, direkt in eure Haare. Mit geflochtenen Zöpfen kommt man allerdings nicht so leicht in Versuchung die Haare in die Hand zu nehmen. Ich kann euch diesen Tipp nur ans Herz legen, denn nachdem ich das ein paar Monate lang regelmäßig gemacht habe, konnte ich meine Kopfhaut daran gewöhnen, mit nur ein bis zwei mal wöchentlichem Haarwaschen total gut klarzukommen.

Ich habe sie alle ausprobiert!

Wir sind Friseure, keine Zauberer. Ich rede nicht davon, Kunden zu verbieten zu einem anderen Friseur zu gehen, sondern ich spreche im Namen aller Friseure. Auch wenn es sehr schwer vorstellbar ist: Die schönsten Frisuren und Farben entstehen mit der Zeit. Keine Farbe kann mit nur einem Termin genauso gut aussehen, wie die Farbe, die seit Monaten darauf hinarbeitet. Jeder Friseur hat seine eigene Technik, und das ist auch gut so. Jeder arbeitet auf seine eigene Art. Es beginnt, mit eurem ersten Termin, ein kleines Projekt.

Gesundes Haar benötigt Zeit

Man sollte einfach nicht zu viel Erwartung in einen Termin stecken. Man kommt seiner Wunschfarbe auf keinen Fall näher, wenn man nach unzufriedenem Friseurbesuch direkt den nächsten Friseur aufsucht. Denn auch dieser beginnt dann mit einer neuen Technik, mit einem neuen Projekt. Natürlich kann ich auch verstehen, wenn man unzufrieden ist. Wenn man das Gefühl hat, der vorherige Friseur kann den Erwartungen nicht gerecht werde und man dann den Friseur wechseln will. Deshalb empfehle ich eher, sich nach einer solchen Erfahrung von mehreren Friseuren beraten zu lassen und erst nach einer kompetenten Beratung sich für einen der Friseure zu entscheiden. Wenn ihr mit genug Friseuren gesprochen habt, fällt es euch auch leichter, den passenden für euch zu finden. Einen, der die gleiche Sprache spricht, wie ihr.

Unser Empfinden

Auch für uns ist es das Schwierigste unseres Tagesgeschäfts, eine Kundin zu bedienen, die in den letzten zwei bis vier Monaten mehr als zwei, drei oder sogar fünf verschiedene Friseure ausprobiert hat. Jeder Friseur beginnt ein eigenes Projekt immer wieder von neu und keiner hat etwas aufbauen oder gar zu Ende bringen können. Dementsprechend sehen die Kundinnen dann leider auch aus. Das schlimmste Problem für euch als Kunden ist es aber, dass irgendwann keiner eure Haare mehr retten kann. Wunder vollbringen kann man als Friseur leider nicht. Bereits bei den Beratungsgesprächen versuchen wir unseren Kunden klarzumachen, dass Bilder lediglich Anhaltspunkte sind und zugleich Ziele, auf die wir langsam hinarbeiten. Haare brauchen Zeit genauso wie auch Farben Zeit brauchen.

Ganz oder garnicht

Wir sind Frauen und nahezu alle gleich. Wir neigen dazu unsere Haare ein ganzes Jahr lang nicht zu pflegen und wenn es dann mal kritisch wird, schütten wir uns massenweiße teure Kuren oder irgendwelche Naturprodukte wie Kokosöl auf den Kopf, als gäbe es kein Morgen mehr. Doch wie bereits im anderen Blog erklärt, und wie ein Sprichwort es in so vielen Dingen sagt: Oft ist weniger einfach mehr! Der Satz trifft hier voll und ganz zu.

Wie pflege ich am Besten?

Unsere Haare sind fein und brauchen wirklich nicht viel. Gleichzeitig sind sie aber extrem aufnahmefähig. Ähnlich wie unsere Haut und die Poren. Eine Creme ist leicht und man verteilt eine sehr kleine Menge auf das ganze Gesicht. So, dass das noch gut einziehen kann, ohne einen Fettfilm zu hinterlassen. Bei einer Haarkur ist es ähnlich. Sie ist sehr reichhaltig und teilweise sogar hochkonzentriert. Es bedarf wirklich nur eine kleine Menge davon, gleichmäßig auf die kompletten Haare verteilt zu werden. Man sollte die Einwirkzeit auf zwei Stunden beschränken und wirklich nur im Extremfall, wie bei strapaziertem Haar, diese Zeit überschreiten. Ihr solltet eure Haare regelmäßig im Einwochentakt mit einer Kur pflegen. Diese dürft ihr dann gerne 15 bis 45 Minuten einwirken lassen und solltet dann so gründlich wie nur möglich mit kaltem Wasser ausspült werden. Vergesst nicht nach einer Pflege den Conditioner zu benutzen, denn eure Haare müssen gut verschlossen werden. Eine zu lange oder zu dick aufgetragene Kur überlagert nur eure Haare, erschwert sie und lässt sie nicht atmen.

Fazit

Wer also langfristig gesundes Haar haben möchte, pflegt ganz nach dem Sprichwort „Chi vapiano va sano e va lontano“ was so viel bedeutet wie: „Wer langsam geht, geht gesund und kommt weit.“ Man sollte daran arbeiten die Haare gesund beizubehalten, denn wenn diese mal zerstört sind, ist es umso Zeit- und Kostenaufwändiger, sie wieder in den Griff zu bekommen.

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